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Dass am Ende einer zweistündigen Lehr- stunde für brillantes Spiel zwischen Klassik und Romantik zwei Rach- maninow-Zugaben mit "Le Tableau" und "Moments musicaux" vom Pub- likum mit Beifall gefordert wurden, spricht für die besondere Qualität ihrer Darbietung. Ekaterina Litvint- seva präsentierte dem Auditorium ein Spiel voller dynamischer Fär- bung und überzeugte hochemp- findsam und zugleich emotional. Allerdings beeinträchtigte der allzu harte Sailer- Flügel im ersten Kon- zertteil vor allem das "Andante a- moroso" in Mozarts Klaviersonate B-Dur sowie erst recht die Schubert Stücke. Der Flügel knallte regel- recht. Doch nach der Pause spielte die Pianistin mit abgedecktem Flü- gel, so dass die Knallgeräusche der Tastatur nicht mehr so störten.

Bergische Morgenpost, 21.01.2013